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0025-D-DBV-AK Software-Bemessung einer Stahlbetonstütze mit dem Nennkrümmungsverfahren
Ein Beispiel des Arbeitskreises DBV-Arbeitskreis Software für Baustatik
Das Beispiel wurde von
ausgearbeitet und am 19.09.2018 auf
veröffentlicht. Sie finden es unter https://evadat.com/de/bsp/0025/.
D0Klassifikation
- KlasseD · Normenbasiertes Verifikationsbeispiel
- TragwerkstypSonderbauteil
- MechanikStatik-Theorie I. Ordnung
- Materialgesetzelastisch
- BaustoffBeton/Stahlbeton/Spannbeton
- NachweisformatTragfähigkeitsnachweis (GZT)
- NormDIN EN 1992
D1Problembeschreibung
Das Verifizierungsbeispiel entspricht dem Beispiel 10 in [1, S. 10-1 ff.]. Im Folgenden wird daher auf die Wiedergabe von Einzelheiten und Hintergründen weitgehend verzichtet. Es werden ausschließlich die relevanten Eingangswerte für die Bemessung wiedergegeben.
D1.1Aufgabenstellung
Zu bemessen ist eine Stahlbetonkragstütze bei Normaltemperatur im GZT nach DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04 [2] auf Grundlage von DIN EN 1990/NA:2010-12 [3].
D1.2Theoretische Grundlagen
Die Bemessung soll nach dem Verfahren mit Nennkrümmungen nach DIN EN 1992-1-1, Abschnitt 5.8.8, mit Berücksichtigung des Kriechens über φeff entsprechend Abschnitt 5.8.4., erfolgen.
D1.3System
Die Stütze befindet sich in einem 3-feldrigen ebenen Hallenrahmen. Der Rahmen wird durch 4 Kragstützen und 3 auf diesen gelenkig aufgelagerten Einzelbindern gebildet. Die betrachtete Stütze ist dabei eine der beiden Randstützen.
Die Rahmenwirkung wird nur für die horizontal einwirkende Windlast durch den Ansatz vorab ermittelter Koppelkräfte am Stützenkopf berücksichtigt. Zusätzlich werden für die Vertikallasten horizontale Stützkräfte angesetzt, welche die Stützenkopfverschiebungen infolge der exzentrischen Lasteinleitung am Stützenkopf kompensieren (Symmetrie der Verformung).
Die Randstütze wird für den Nachweis als Einzelstütze als elastisch eingespannte und in Hallenquerrichtung einachsig beanspruchte Kragstütze modelliert.
Als Stützenhöhe wird die Höhe der Binderauflager über OK Fundament angenommen (lcol = 6,20 m). Der Überstand wird durch den Ansatz entsprechender Lasten aus Eigengewicht und Wind berücksichtigt.
Eine Fundamentverdrehung wird in [1, S. 10-1 ff.] näherungsweise über eine Vergrößerung des Knicklängenbeiwertes auf ß=2,1 (anstatt ß=2,0) berücksichtigt. Dies entspricht einer elastischen
Einspannung am Fußpunkt mit einer Drehfeder Cρ = 340000 kNm.
D1.4Material
D1.5Einwirkungen
Ständige Einwirkungen (ΥG =1.35)
Veränderliche Einwirkungen (ΥQ =1.5)
→ horizontale Linienlast über die Stützenhöhe
→ Randmoment und Randlast aus Überstand h= 1,90 m
Koppelkraft (siehe 1.3)
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Hier registrierenD5Referenzen
- [1] Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e. V.: Beispiele zur Bemessung nach Eurocode 2. Band 1: Hochbau. Berlin: Ernst & Sohn. 2011. ISBN 978-3-433-01877-4.
- [2] DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04: Nationaler Anhang zu DIN EN 1992-1-1:2011-01 - Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken - Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau.
- [3] DIN EN 1990/NA:2010-12: Nationaler Anhang zu DIN EN 1990:2021-10 - Eurocode: Grundlagen der Tragwerksplanung.
- [4] Kordina, K.; Quast, U.: Bemessung der Stahlbeton- und Spannbetonbauteile nach DIN 1045-1:2001-07 - Teil II: Bemessung von schlanken Bauteilen für den durch Tragwerksverformungen beeinflussten Grenzzustand der Tragfähigkeit - Stabilitätsnachweis. In: Josef Eibl: Beton-Kalender. Berlin: Ernst & Sohn. 2002.
Zusätzliche Literatur
- DIN EN 1990:2010-12: Eurocode: Grundlagen der Tragwerksplanung.
Bearbeiter
FRILO Software GmbH (Stuttgart, Deutschland)
RIB Software GmbH (Stuttgart, Deutschland)
Dlubal Software GmbH (Tiefenbach, Deutschland)
SOFiSTiK AG (Garching, Deutschland)